Er bleibt auch in der Krise ruhig

Kulturschaffende und -veranstalter haben es schwer in diesen Wochen. Ruedi Bernet, unser Kopf der Woche, lässt sich nicht entmutigen – und blickt nach vorn.

Kopf der Woche: Ruedi Bernet

(Bildbericht: Berner Oberländer vom 31.10.2020, Svend Peternell)

Er ist die Gelassenheit und Langmütigkeit in Person: Ruedi Bernet, Präsident der Schlosskonzerte Spiez, hat es vorletzten Freitag dann doch kurz «verjagt» (oder: «I ha gfluechet, Bärndütsch gseit»), als klar wurde, dass die 75. Ausgabe definitiv nicht gut enden würde. Zuerst also ein vom Mai auf den Oktober verschobenes Jubiläum – und dann noch der Abbruch desselben wegen Corona.

Nun, Ruedi Bernet hat bald wieder zur Ruhe gefunden und ist zur Tat geschritten, um das Dringende zu erledigen und den Kopf frei zu machen für das, was kommen mag. Auch wenn das sehr schwierig ist. Denn wer weiss schon, ob es im kommenden Mai so etwas wie Normalität und einen geordneten Konzertbetrieb geben wird. Und ob sich die Arbeit lohnen und auszahlen wird.

So küren wir Ruedi Bernet (67) zum Kopf der Woche – stellvertretend für all jene Kulturgeknickten, die im Kanton Bern (mit den strengsten Auflagen) untätig bleiben müssen, während in Aarau, Olten oder Zürich munter weitergemacht wird (natürlich mit den bewährten strengen Schutzauflagen). Und als einer von denen, die nicht verzagen und alles tun, um die Krise überstehen zu können und der Bevölkerung Nahrung für ihre gebeutelte Seele zu liefern. Wenn man dann wieder darf.

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