Programm

5. Konzert

Freitag, 17. Mai 2019, 20.00 Uhr
Konzertdauer ca. 90 Minuten

Streichquartettabend

Ilya Gringolts, Geige
Anahit Kurtikyan, Geige
Silvia Simionescu, Bratsche
Claudius Herrmann, Cello

Wenn es ein Kammermusikgenre verdient, die höchste Wertschätzung zu geniessen, dann gehört die Krone dem Streichquartett. Es lebt vom unvergleichlich homogenen und dennoch gut durchhörbaren Mit- und Gegeneinander der vier Streichinstrumenten-Stimmen, an diesem Abend in Werken von Mozart, Schostakowitsch und Brahms, berührend gespielt vom Gringolts Quartett.

Wolfgang Amadeus Mozart
(1756 – 1791)
Streichquartett d-Moll KV 173 (1773)
Allegro ma molto moderato
Andante grazioso
Menuetto – Trio
Allegro
Dmitri Schostakowitsch
(1906 – 1975)
Streichquartett Nr. 4, D-Dur op. 83 (1949)
Allegretto
Andantino
Allegretto
Allegretto
Johannes Brahms
(1833 – 1897)
Streichquartett Nr. 2, a-Moll op. 51/2 (1873)
Allegro non troppo
Andante moderato
Quasi Minuetto, moderato
Finale. Allegro non assai

Gringolts Quartett

Ilya Gringolts, geboren in St. Petersburg, studierte zunächst Violine und Komposition in St. Petersburg und setzte sein Studium bei Itzhak Perlmann an der Juilliard School in New York fort. Als gefragter Solist konzertierte er weltweit mit namhaften Orchestern, und mit dem 2008 gegründeten Gringolts Quartett feierte er Erfolge unter anderem bei den Salzburger Festspielen, dem Lucerne Festival, Menuhin Festival Gstaad oder dem Edinburgh Festival. Sehr gerne widmet er sich neben dem Solorepertoire mit Orchester auch selten gespielten sowie zeitgenössischen Werken. Zudem unterrichtet Gringolts als Professor an der Zürcher Hochschule der Künste.

Anahit Kurtikyan studierte in ihrer Heimat Armenien und später in der Schweiz bei Tibor Varga. Als Mitglied des Amati Quartetts konzertierte sie in Europa, USA und Japan. Im 2000 war sie mit dem Australien Chamber Orchestra auf einer ausgedehnten Tournee durch Australien. Seit 2001 ist sie Stimmführerin der 2. Geigen im Orchester der Oper Zürich, mit dem sie über 100 verschiedene Produktionen einstudiert hat, teils auch auf Barockinstrumenten.

Die in Rumänien geborene Silvia Simionescu studierte Violine und Viola an der internationalen Menuhin Musikakademie bei Yehudi Menuhin, Alberto Lysy und Johannes Eskaer. Ihre Karriere führte Silvia Simionescu, Bratschistin von internationalem Ruf, auf die Konzertpodien überallhin auf der Welt, so trat sie in grossen Musikzentren wie Paris, Luzern, Frankfurt, Tokyo oder Buenos Aires auf. Seit 2004 ist sie Professorin für Viola und Kammermusik an der Musik-Akademie Basel und gibt regelmässig Meisterkurse in Deutschland, Indien, Spanien und in der Schweiz.

Claudius Herrmann erhielt seine musikalische Ausbildung bei Hans Adomeit in Mannheim und an der Musikhochschule Lübeck bei David Geringas. Seit 1992 ist er Solocellist im Orchester der Oper Zürich. 2013 wurde er als Solocellist zu den Bayreuther Festspielen eingeladen. Bevor Claudius Herrmann in das Gringolts Quartett eintrat, war er 15 Jahre lang Mitglied des Amati Quartetts Zürich. Als Solist war er u.a. mit den Hamburger Symphonikern, den Stuttgarter Philharmonikern, dem Tschaikowsky Sinfonieorchester Moskau sowie dem Orchester der Oper Zürich (Don Quixote) zu erleben.

mehr zum Gringolts Quartett

 

Konzert 1 2 3 4 5 6 7 8

zurück zum Programm 2019