Programm

7. Konzert

Mittwoch, 29. Mai 2019, 20.00 Uhr
Konzertdauer ca. 80 Minuten

Amerika!

Sebastian Knauer, Klavier und Moderation

Amerika! Der Traum von Freiheit und Reichtum beflügelte bis zur Mitte des 20 Jahrhunderts Millionen von europäischen Auswanderern. In den Schmelztiegel der Neuen Welt brachten sie ihre Träume und ihre Kultur. Geniale Komponisten schufen hieraus eine eigene, amerikanische Musik.
Ganz dem American Way of Sound und den Komponisten des 20. Jahrhunderts verschreibt sich Sebastian Knauer in seinem von ihm selbst moderierten Programm – allen voran George Gershwin. Dessen berühmte «Rhapsody in Blue» schrieb Geschichte. Seine Oper Porgy and Bess zählt zu den Meisterwerken der amerikanischen Musik. Deren politische Brisanz in einem von Rassentrennung gezeichneten Land ist bis heute spürbar.
Ebenso mit Leonard Bernstein, Eric Satie, Aaron Copland und Samuel Barber im Gepäck präsentiert Sebastian Knauer einen Ausschnitt der Musik der Neuen Welt und lässt vielleicht den einen oder anderen Zuhörer Bernsteins musikalisches Bekenntnis nachempfinden: «Sie klingt amerikanisch, riecht nach Amerika, und wenn man sie hört, fühlt man sich amerikanisch».

Aaron Copland
(1900 – 1990)
Four Piano Blues
Samuel Barber
(1910 – 1981)
Interludes
Leonard Bernstein
(1918 – 1990)
Anniversaires (Auswahl)
Erik Satie
(1866 – 1925)
2 Gnossiennes
2 Gymnopédies
George Gershwin
(1898 – 1937)
Songbook (Auswahl)
Rhapsody in Blue

Sebastian Knauer

Seit seinem Konzertdebüt mit 14 Jahren in der Laeiszhalle seiner Heimatstadt Hamburg kann Sebastian Knauer inzwischen auf eine über 30 Jahre dauernde Konzertkarriere zurückblicken. Das seriös wirkende «Understatement», kombiniert mit höchster Musikalität, prägt sein Spiel und seinen Stil, hat ihm zahlreiche Erfolge eingebracht und seinen Namen in der internationalen Musikwelt etabliert. In über 50 Ländern auf 4 Kontinenten hat Sebastian Knauer konzertiert. Sein umfangreiches und vielseitiges Repertoire spiegelt sich in seinen inzwischen über 15 CD-Veröffentlichungen wieder. Für seine CD «Überbach» wurde er 2017 mit dem Klassik Echo ausgezeichnet.

Mit den Philharmonikern Hamburg spielte Sebastian Knauer zyklisch alle 27 Mozart-Konzerte, mit den Bamberger Symphonikern sämtliche Haydn-Konzerte, beide Orchester vom Klavier aus leitend.

Der Kammermusik sehr eng verbunden, musiziert er in zahlreichen Projekten mit so grossartigen Kollegen wie dem Emerson String Quartet, dem Philharmonia Quartett Berlin, der Cellistin Sol Gabetta, Klaus Maria Brandauer und vielen mehr.

Durch sein öffentliches Engagement für zahlreiche wohltätige Institutionen, aber auch durch sein grosses Interesse am weltpolitischen Geschehen, macht er immer wieder durch besondere Projekte von sich reden.

«Eine Klasse für sich! Sebastian Knauer überzeugt, wie nur wenige Pianisten, mit Genauigkeit und unsentimentaler Nachempfindung.»
ARTE TV Kulturjournal

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